Übersicht unterschiedlicher Aspekte rund um die
Schönheitschirurgie:
Alkohol
Alkohol verstärkt die Durchblutung, führt damit zu vermehrten
Schwellungen und ist daher während der Heilungsphase zu meiden. Während
der ersten Tage nach der Operation sollte auf Alkohol ganz verzichtet
werden.
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Anthelixplastik
(Ohranlegung)
Die Anthelixplastik oder Ohranlegung wird über einen später unsichtbaren Schnitt hinter dem Ohr durchgeführt. Der Ohrknorpel wird über diesen Schnitt teilweise entfernt, teilweise neu geformt bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Ab dem 12. Lebensjahr kann der Eingriff in Lokalanästhesie erfolgen, vorher ist eine Vollnarkose notwendig. Eine Nacht stationärer Überwachung wird empfohlen ist aber nicht zwingend notwendig. Der im OP angelegte Kopfverband wird nach ca. 10 Tagen abgenommen, dann auch die Fäden hinter dem Ohr entfernt. In der Anschlusszeit sollte für mindestens 4 Wochen nachts ein Stirnband getragen werden, um ein Umknicken des noch empfindlichen Ohres zu vermeiden. Insgesamt muß das Ohr über drei Monate geschont werden, dies beginnt beim Haarewaschen und Bürsten und geht über Sport und andere Anstrengungen. Erst nach einem halben Jahr hat das Ohr wieder seine alte Festigkeit erreicht. Kleinere Narben hinter dem Ohr können mit Narbensalbe behandelt werden. Die Alternative zu dieser definitiven Korrektur der Ohrform ist die sog. Fadentechnik, bei der das Ohr mit mehreren Fäden in eine neue Position gezwungen wird. Dieser Eingriff dauert sehr viel weniger lang, es muß über kürzere Zeit ein Kopfverband getragen werden, aber es kommt auch häufiger zu Rezidiven. Wenn einer der Fäden im Laufe der Zeit ausreißt, kehrt das Ohr durch die nicht veränderte Knorpelspannung wieder in seine alte Position zurück – man erkauft sich also eine kürzere und einfachere Operation durch häufiger notwendige Nachoperationen.
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Anti – Aging
Anti-Aging ist in der letzten Zeit sehr aktuell geworden, viele versuchen sich in diesem zukunftsträchtigen Bereich. Obwohl nicht operiert wird, sollten Sie sich auch in diesem Bereich nur an einen Spezialisten wenden. Neben einer allgemeinen Umstellung von Nahrung und Lebensgewohnheiten (Schlaf, Rauchen, Gewicht) besteht Anti-Aging vor allem im Ausgleich von im Alter auftretenden Mangelerscheinungen bestimmter Substanzen (z.Bsp. Hormone). Die Normalisierung führt zu einem langsameren Altern, teilweise einer Verjüngung, der äußeren Körperhülle, aber auch der inneren Organe. So ist zum Beispiel neben einer besseren Hautstruktur eine bessere Gehirnleistung eine Folge. Um diese Erfolge zu erreichen, muß zunächst der aktuelle Hormonstatus festgestellt werden und dann, sehr fein dosiert und individuell angepasst, die fehlenden Substanzen ersetzt werden. Da eine Überdosierung bzw. eine falsche Kombination gefährlich sein kann, gehört Anti-Aging nur in erfahrene Arzthände.
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Augenlidoperationen
Oberlidoperation
Die Oberlidkorrektur (Schlupflidoperation) ist ein relativ komplikationsarmer
Eingriff, wenn korrekt durchgeführt. Sie wird üblicherweise
in Lokalanästhesie ambulant durchgeführt und dauert ca. 20 Minuten
pro Seite. Es wird neben dem Hautüberschuß etwas Fett unter
der Haut entfernt, die Wunde am Ende mit einem feinen Faden vernäht
und zum Schutz mit einem dünnen Pflasterstreifen verklebt. Das Pflaster
wird nach ca. 2 Tagen entfernt, auf die Wunde dann vorsichtig 2 Mal täglich
Bepanthen Augensalbe aufgetragen. Der Faden wird am 5. Tag nach der Operation
gezogen. Um nach der Operation Blutungen zu verhindern und den Bluterguß
zu verkleinern sollten vor allem in der ersten Nacht kühlende Pads
aufgelegt, das Kopfteil des Bettes in den ersten Tagen hochgestellt und
Kraftanstrengungen vermieden werden.
Nach 6 Tagen sind in der Regel die Schwellungen und Blutergüsse weitestgehend
zurückgegangen und das Tragen einer Sonnenbrille ist nicht mehr nötig.
In seltenen Fällen können insbesondere Schwellungen länger
bestehen, dann ist die Durchführung von Lymphdrainagen sowie die
Einnahme von abschwellenden Medikamenten wie z. Bsp. Aniflazym® sehr
hilfreich – Ihr Arzt wird Sie entsprechend beraten. Nach 2 Wochen
sind Sie in aller Regel wieder voll gesellschaftsfähig. Die Narbe
ist nach der vollständigen Abheilung in aller Regel selbst durch
einen Geschulten kaum noch zu erkennen. 2 Wochen nach der Operation können
Sie wieder Sport treiben. Zu bemerken ist noch, daß häufig
die eigentliche Ursache für das „Schlupflid“ eine abgesunkene
Stirn-Brauenpartie ist – hier ist dann konsequenterweise ein Stirnlift
indiziert. (siehe auch bei „S“)
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Unterlidoperation
Dieser Eingriff ist sehr viel diffiziler, der Heilungsprozeß dauert
jedoch nicht wesentlich länger. Wichtig ist, daß der Eingriff
nur von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Chirurgen durchgeführt
wird, da es bei Entfernung von zuviel Haut zu unschönen und funktionell
störenden Verziehungen (Hängelid) kommen kann, welches dann
nur sehr schwer korrigierbar ist. Neben einem dünnen Hautstreifen
wird das die Tränensäcke verursachende Fettgewebe nur soweit
entfernt, daß es nicht mehr stört. Wichtig ist auch hier, daß
nicht zuviel entfernt wird, da sonst das Auge tief in der Augenhöhle
versinkt. Die Narbe ist, wie bei der Oberlidoperation, nach Abheilung
in aller Regel kaum noch erkennbar, da sie genau im Lidstrichbereich liegt.
Bei bereits vor der Operation stark hängendem Lid muß eine
Operationsindikation grundsätzlich sehr zurückhaltend gestellt
werden, sicher wird dann eine sogenannte Kanthopexie notwendig, bei der
seitlich eine Raffung des Unterlides durchgeführt wird. Es kommt
hierbei zu einer Veränderung des Gesichtsausdrucks, die Augen werden
mandelförmiger.
Auch dieser Eingriff wird üblicherweise in Lokalanästhesie,
ggf. mit Sedation (Dämmerschlaf) und ambulant durchgeführt,
die Wunde mit einem sehr feinen Faden genäht und zum Schutz mit einem
dünnen Pflasterstreifen verklebt und anschließend gekühlt.
Das Pflaster kann am 1. bis 2. Tag entfernt werden, danach wird auf die
Wunde eine Woche lang vorsichtig Bepanthen Augensalbe aufgetragen. Die
Fäden werden üblicherweise am 5. Tag gezogen. Wenn die Unterlidoperation
mit einem Midface-lift kombiniert wird (Hebung des abgesunkenen Wangenfetts
über den gleichen Schnitt, siehe auch bei „M“), kann
die Hämatomverfärbung im Bereich der Unterlider und der Wangen
bis zu 3 Wochen bestehen bleiben, ist jedoch üblicherweise nach 7
Tagen gut mit Make-Up/ Camouflage abdeckbar, so daß dann eine Sonnenbrille
nicht mehr getragen werden muß.
Wie bei der Oberlidoperation sollte in den ersten Nächten das Kopfteil
vom Bett hochgestellt und kühlende Pads aufgelegt werden. Körperliche
Anstrengung ist zu vermeiden, da es sonst zu Nachblutungen kommen kann.
Nach 2 Wochen können Sie wieder uneingeschränkt Sport treiben.
Bei beiden Operationen wird zur Infektprophylaxe häufig ein Antibiotikum
verabreicht.
Klicken Sie die unten aufgeführten Beispiele
an:
Beispiel
1. Beispiel
2. Beispiel
3. Beispiel
4.
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Bauchdeckenstraffung
(-plastik)
Die Bauchdeckenstraffung ist ein großer chirurgischer Eingriff, der insbesondere dann durchgeführt wird, wenn die Bauchhaut entweder für eine Fettabsaugung (siehe auch dort) zu schlaff ist oder ausgeprägte Schwangerschaftsstreifen bestehen. Über einen Schnitt von Beckenkamm zu Beckenkamm und bis über den Bauchnabel wird ein großer Haut- Fettlappen entfernt, mit ihm auch meistens vollständig der von Schwangerschaftsstreifen betroffene Teil. Die Haut über dem Bauchnabel wird mobilisiert, damit der entstandene Defekt wieder gedeckt werden kann. Anschließend wird die Bauchdecke selbst gerafft. Dies ist der entscheidende und auch ein arbeitsintensiver Teil der Operation, der für eine schlankere Taille und für ein dauerhafteres Ergebnis sorgt. Achten Sie bei der Wahl Ihres Chirurgen darauf, dass nicht nur der Haut-Fettlappen weggeschnitten wird sondern eben auch diese Raffung der erschlafften Bauchdecke durchgeführt wird. Im Anschluß an die Bauchdeckenstraffung wird dann der Bauchnabel in seine neue Position gebracht und der von oben heruntergezogene Haut- Fettlappen mit dem unteren Schnitt vernäht. Da verständlicherweise diese untere Naht unter starker Spannung steht, erfordert die Nachbehandlung viel Geduld und Mitarbeit von Seiten des Patienten. Zunächst muß vor und nach dem Eingriff jeweils für mindestens 4 Wochen vollkommen auf das Rauchen verzichtet werden, um die Durchblutung und damit die Wundheilung nicht zu gefährden. Weiterhin muß über mindestens 2 bis 3 Wochen beim Gehen eine nach vorne gebückte Haltung eingenommen werden, um die Naht zu entlasten. Insgesamt sind Sie mit dem Eingriff etwa 4 Wochen beschäftigt, davon mindestens davon liegen Sie ca. 3 Tage im Krankenhaus und sind 2 Wochen arbeitsunfähig, je nach Beruf auch länger. Auswärtige Patienten müssen für die intensive Nachkontrolle zudem mindestens 10 Tage nach der Operation in Berlin bleiben. Der große Aufwand wird belohnt durch einen straffen, schlanken Bauch, schmalere Hüften und in aller Regel eine Haut ohne Schwangerschaftsstreifen. Genaueres, insbesondere auch mehr über Ihre persönlichen Risiken, erfahren Sie bei einem Aufklärungsgespräch mit Ihren Chirurgen.
In weniger ausgeprägten Fällen, ist auch eine „kleine“
Bauchdeckenplastik möglich, bei der nur die Haut im Unterbauch gestrafft
wird, häufig in Kombination mit einer Fettabsaugung der verbleibenden
Anteile. Dies ist insbesondere bei Patienten mit viel Haut- und wenig Fettüberschuß
möglich sowie bei Schwangerschaftsstreifen nur im unteren Unterbauchbereich
oder störenden Narben, zum Beispiel nach Kaiserschnitt oder anderen
gynäkologischen Operationen. Dieser Eingriff bedeutet eine deutlich
verkürzte Rekonvaleszenzzeit und kann ggf. auch ambulant durchgeführt
werden.
Bitte
klicken Sie hier um ein Beispiel zu sehen....
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Beratung
Die Beratung sollte durch den Operateur persönlich durchgeführt werden, ausführlich sein und auf alle Ihre Fragen eingehen. Es werden hierbei Ihre Wünsche, das chirurgisch Machbare und die damit verbundenen Risiken besprochen. Am Ende dieser Besprechung erhalten Sie üblicherweise einen Kostenvoranschlag. Sie können dann direkt oder später telephonisch einen Operationstermin vereinbaren. In jedem Fall sollte einige Tage vor der Operation ein zweites Aufklärungsgespräch stattfinden, bei dem alle noch aufgetretenen Fragen geklärt werden können. Das erste Gespräch kann je nach Arzt kostenlos sein oder bis zu 100,- € kosten
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Blutergüsse
Kleinere Blutergüsse sind normal, resorbieren sich üblicherweise innerhalb von 10 bis 14 Tagen und bedürfen keiner Behandlung. Größere Blutergüsse müssen unbedingt dem Arzt gezeigt werden, da sie ggf. abgesaugt werden müssen, um den Operationserfolg nicht zu gefährden. (siehe auch Hämatom)
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Botox®
Botox®/Dysport® oder Botulinumtoxin ist ein Muskel-Nervengift,
das in der Ästhetik zur Reduzierung von Falten verwendet wird. Auch
wenn es sich hierbei um das giftigste bekannte Gift handelt besteht keine
Gefahr, da die injizierten Mengen nur sehr gering sind und die sich die
Wirkung nur an den behandelten Muskeln entfalten kann.
Die behandelten Muskelpartien, vornehmlich Zornesfalte, Stirnfalten und
Augen(Lach-)falten, erschlaffen etwa 2 bis 6 Tage nach der Injektion. Es
muß durch einen Geübten auch hier fein dosiert werden, da ein
übermäßiges Erschlaffen zu unerwünschten, teils einseitigen
Effekten führen kann. Der Erfolg ist häufig verblüffend,
sie wirken entspannter und frischer und das ohne, dass das Gesicht maskenhaft
oder im Ausdruck wesentlich verändert wirkt.
Botox® wirkt etwa 9 bis 12 Monate, wobei erste Muskelaktion schon nach
etwa 3 Monaten auftreten, der Zustand von vor der Behandlung jedoch erst
nach etwa 1 Jahr wiedergekehrt ist. Man sollte, insbesondere bei den ersten
Gaben, nicht auf den kompletten Wirkungsverlust warten, sondern schon beim
Wiederkehren erster Anzeichen von Muskelaktivität, dass heißt
nach 3 bis 4 Monaten, erneut spritzen. Damit kann man die späteren
Intervalle deutlich verlängern.
Der große Vorteil von Botulinumtoxin ist, dass es keine dauerhaften
Nebenwirkungen oder dauerhaften Veränderungen der Gesichtszüge
gibt. Außerdem ist diese Methode der Faltenglättung unblutig,
dass heißt ohne die Risiken einer Operation durchführbar. Üblicherweise
sind Sie bereits wenige Minuten nach der Injektion wieder voll gesellschaftsfähig,
nur sehr selten treten Hautrötungen oder geringe Hämatome für
ein oder zwei Tage auf.
Botox ist auch zur Behandlung der Schweißdrüsenüberproduktion
sehr effektiv (siehe auch dort)
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Brillen
Nach Nasenoperationen sollten Sie bis zur vollständigen Knochenheilung
keine Brille tragen und zumindest vorübergehend zu Kontaktlinsen wechseln.
Im Übrigen sind vor allem Sonnenbrillen bei Gesichts-, insbesondere
Augenlidoperationen ein sehr nützliches Utensil.
Wenn Brillen aus ästhetischer Sicht oder aus Bequemlichkeit stören,
gibt es mittlerweile eine anerkannte, seit über 10 Jahren bestehende
Therapie zur Behandlung der Fehlsichtigkeit mit Lasertechnik. Mittels Lasik®
wird die Hornhaut in Sekunden behandelt, bereits nach wenigen Tagen können
Sie bei normalem Verlauf ohne Brille wieder 100%ig sehen. Ideale Patienten
haben seit 2 Jahren keine neue Brille benötigt (die Fehlsichtigkeit
ist konstant) und haben zwischen -2 und -6 Dioptrien. Wesentliche Schmerzen
oder Beeinträchtigungen gibt es nicht, ein spezialisiertes Augenzentrum
wird Sie über die Möglichkeiten und Risiken aufklären. Ihr
Chirurg wird Ihnen meistens bei der Suche behilflich sein können oder
bereits mit einem solchen Augenzentrum zusammenarbeiten
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Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung ist ein technisch verhältnismäßig
einfacher Eingriff, es muß jedoch neben dem Gefühl für Ästhetik
sehr fein operiert werden, um ein gutes Endergebnis zu erreichen. Die Präparation
der Höhle für das einzubringende Implantat muß sehr vorsichtig
und unter sorgfältiger Blutstillung geschehen. Es kann dann in aller
Regel auch auf einen Schlauch zur Sekretableitung verzichtet werden. Die
Größe des Implantates hängt im Wesentlichen von den Wünschen
der Patientin ab, bei erschlafften Brüsten kann es allerdings nötig
werden entweder ein etwas größeres Implantat zu wählen oder
die Brustvergrößerung mit einer Straffung zu kombinieren (siehe
auch Bruststraffung). Als Implantatmaterial wird Silikongel empfohlen. Die
heutigen, modernsten und hochwertigen Implantate sind auslaufsicher und
verursachen nur noch in einem sehr geringen Maß eine Kapselfibrose,
die dann korrigiert werden kann. Silikon-gefüllte Implantate fühlen
sich außerdem mit Abstand am natürlichsten an, so daß zu
dem natürlichen Aussehen auch noch ein natürliches Tastgefühl
kommt.
International besteht heute die vorherrschende Meinung, dass bis auf Ausnahmefälle
das Implantat auf den Muskel (unter das eigene Brustdrüsengewebe) gelegt
werden sollte – auch führt dies in den allermeisten Fällen
zu einem natürlicheren Aussehen. Die sich dafür eignenden Zugangswege
sind ein Schnitt am unteren Rand des Warzenvorhofes und im Bereich der Brustumschlagsfalte.
Beide Narben sind später im allgemeinen kaum sichtbar. Der große
Vorteil des Schnittes in der Brustumschlagsfalte ist, dass das Drüsengewebe
und weitgehend auch das Nervengewebe nicht verletzt wird. Empfindungsstörungen
der Brustwarze sind somit seltener und vor allem ist die Krebsvorsorge in
der Regel nicht mehr durch störendes Narbengewebe beeinträchtigt.
Aus diesen Gründen wird dieser Zugangsweg in Deutschland zu 80% gewählt.
Die Operation dauert ca. 1 Stunde und findet in der Regel in Vollnarkose,
seltener auch in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf statt. Der Klinikaufenthalt
dauert üblicherweise 1 bis 2 Tage, die Operation kann aber auch ambulant
durchgeführt werden. Ein fester Tape-Verband wird noch im OP für
3-4 Tage angelegt. Nach ca. 8 Tagen erfolgt die Entfernung der Hautfäden.
Während der ersten 4 Wochen nach der Operation dürfen Sie keinen
Sport treiben, in dieser Zeit müssen Sie Tag und Nacht einen festen
BH tragen. Nach dieser Zeit sollten Sie das Tragen des Bh´s beim Sport
für weitere 2 Monate fortsetzen.
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Bruststraffung / Brustverkleinerung
Beide Operation sind technisch ähnlich, abhängig vom Ausmaß
der gewünschten Veränderung gibt es jedoch verschiedene Techniken,
die in erster Linie durch die Größe der resultierenden Narbe
variieren und wesentlich von der Größe der existierenden Brust
abhängen. Die Narbe kann im kleinsten Fall nur im Bereich des Warzenvorhofes,
im ausgedehntesten Fall um den Warzenvorhof herum nach unten in die Brustumschlagsfalte
und dort nach innen (Brustbein) und außen (Flanke) verlaufend sein.
Die Narben sind im Gegensatz zur Brustvergrößerung fast immer
sichtbar, wenngleich sie im Laufe der Zeit abblassen und wenig offensichtlich
werden. Der Operation ist zueigen, daß die Brust zunächst überkorrigiert
werden muß, um am Ende ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis
zu erreichen – das Ergebnis direkt postoperativ ist demnach nicht
perfekt, aber eben auch noch nicht das Endergebnis. Hier die Geduld der
Patientin gefordert. Mit der Operation kann man eine gestraffte, wieder
dort sitzende Brust erreichen, „wo sie eigentlich hingehört“.
Der Eingriff ist technisch und künstlerisch anspruchsvoll, die Operation
mit ca. 2 bis 3 Stunden relativ lang, so daß sie in Vollnarkose durchgeführt
wird und sich ein in der Regel 2 bis 3- tägiger stationärer Aufenthalt
anschließt. Wie bei der Brustvergrößerung werden die Fäden
etwa am 8. bis 10. Tag gezogen, der enge BH sollte mindestens 3 Monate getragen,
auf Sport mindestens 6 Wochen verzichtet werden. Auch hier erfolgt eine
Infektionsprophylaxe mit Antibiotika.
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Camouflage
Camouflage ist eine professionelle Schminktechnik, um alle Arten von Hautanomalien an Gesicht und Körper wie Hämatome, Pigmentflecken, Muttermale, Feuermale, Akne und Narben absolut wasser- und reibfest abzudecken. Die Camouflage ist leicht wieder zu entfernen und 100% antiallergisch. Hierzu suchen Sie bitte einen spezialisierten Beauty-Salon auf.
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Cellulite
Cellulite ist ein Problem, daß etwa 80% aller Frauen in verschieden starkem Ausmaß betrifft und hauptsächlich durch das Hormon Östrogen bedingt ist. Es kommt durch Einstrom von Östrogen in die Fettzellen zu einen unregelmäßigen `Nachziehen` von Wasser. Dies führt zu der bekannten Orangenhaut. Die Tumeszenz – Fettabsaugung kann hier Hilfe bringen, ganz kann man auch damit das Problem nicht beheben. Als eine Substanz, die Besserung durch äußerliche Anwendung verspricht, kann Genesis® Creme empfohlen werden. Sie hemmt ein Enzym, welches für den Einstrom von Östrogen in die Fettzelle zuständig ist und kann so nach 2 bis 3 Monaten bei den meisten Patientinnen zu einer deutlichen Straffung und damit Besserung der Orangenhaut führen.
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Collagen
Siehe bitte bei Implantate
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Couperose
(kleine Hautäderchen)
Lästige kleine Äderchen im Gesichtsbereich können mit dem
Laser behandelt werden. Es sind üblicherweise 2 bis 3 Sitzungen nötig,
welche ambulant durchgeführt werden können. Teilweise auftretende
Schwellungen und Rötungen dauern bis zu 5 Tage an, können aber
schon am ersten Tag mit Make-Up abgedeckt werden. Zur Förderung der
Heilung und Verbesserung des Hautbildes kann mit einer Spezialsalbe behandelt
werden. Hierzu fragen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.
Besenreißer an den Beinen reagieren nicht gut auf den Laser –
hier sollten Verödungsmittel direkt in die Venen eingespritzt werden.
Es wird damit eine harmlose Entzündung der Venenwand erzeugt, die einen
Verschluß und damit das Verschwinden der Besenreißer mit sich
bringt. Sie sollten für 3 Tage keinen Sport betreiben, im Übrigen
gibt es keine Einschränkungen.
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Dermabrasion
Dermabrasion bedeutet Abschleifen der Haut. Sie eignet sich besonders gut für die Falten um den Mund herum, besonders gut bei sogenannten Raucherfalten. Nach dem Abschleifen bildet sich zunächst Schorf, nachdem dieser abgefallen (ca. 8 bis 10 Tage) ist verbleibt für einige Wochen noch eine Rötung. In dieser Zeit und bis zu 3 Monate nach dem Abschleifen ist direkte Sonnenbestrahlung unbedingt zu vermeiden, damit es nicht zu dauerhaften Hautverfärbungen kommt. Nach einer Phase von ca. 10 Tagen, in denen Bepanthen Augensalbe aufgetragen wird, kann der behandelte Bereich wahlweise mit Make-up oder mit Lichtschutzfaktor 30 abgedeckt und geschützt werden. Die Behandlung kann ambulant in Lokalanästhesie erfolgen oder mit einem Face–Lift kombiniert werden. Das Ergebnis ist eine geglättete Haut, sehr tiefe Falten können allerdings mit dieser Technik auch nur gebessert, nicht vollständig entfernt werden. Hier kommen dann injizierbare Implantate zum Einsatz (siehe auch dort)
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Duschen und Baden
Auf keinen Fall sollten Narben eingeweicht werden. Kurzes, nicht zu heißes Duschen ist je nach Operation zwischen dem 2. und 5. postoperativen Tag erlaubt. Vollbäder sollten für 2 bis 4 Wochen vermieden werden.
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Entlassung
Der stationäre Aufenthalt wird so kurz wie möglich gewählt, das heißt, daß Sie sich nach der Entlassung zu Hause noch schonen und Ihren Körper Ruhe gönnen sollten, um den Heilungsprozeß nicht zu stören. Häufige, kurze Spaziergänge sind zu empfehlen, Kraftanstrengungen jeglicher Art zu vermeiden.
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Face-Lifting
Es gibt zunehmend viele so genannte Face-Liftings, die auf einer veralteten
Technik beruhen und auch für weniger erfahrene Operateure durchführbar
sind – das Problem dabei ist, daß alle Soft-, Bio-, S- und ähnliche
Liftings einen nur sehr vorübergehenden Effekt erreichen, da sie ausschließlich
oder weitestgehend nur auf einer Spannung der Haut beruhen. Da die Haut
sehr elastisch ist, wird sie schon nach kurzer Zeit dieser vermehrten Spannung
nachgeben und der Effekt verblaßt schnell. Außerdem erreicht
mit dem Ziehen an der Haut einen unnatürlichen, `operiert´ aussehenden
Gesichtsausdruck.
Die Technik, die Ihnen einen lang-anhaltenden, natürlichen Erfolg verspricht,
ist das ´extended´ oder super-extended Face-Lift, bei dem neben
einer großflächigen Hautunterminierung vor allem die Muskelschicht
(SMAS) gestrafft wird. Dadurch kann die Haut spannungsfrei über dem
neu konturierten Gesicht angelegt werden, ein perfekter Kinn-Hals Winkel
geschaffen werden und eine normale, natürliche Mimik beibehalten werden.
Die Operation wird mit der Unterspritzung des Gesichts mit Tumeszenzlösung
(siehe auch bei Tumeszenz) begonnen. Es folgt eine
gezielte Absaugung von Fettdepots mit feinsten Kanülen, wenn nötig.
Damit wird gleichzeitig eine Lösung der Haut- von der Muskelschicht
im Gesicht auf unblutige Art und Weise erreicht. Durch diese Technik wird
die anschließende Ablösung der Gesichts-Halshaut nicht nur wesentlich
beschleunigt sondern gelingt auch risikoärmer und nebenbei auch noch
nahezu blutlos. Als zusätzlicher Nebeneffekt strafft sich die Haut
insbesondere der Halsbereich am Ende deutlich besser, wenn zuvor in der
oben beschriebenen Technik abgesaugt wurde.
Danach erfolgt über feinste Schnitte, die versteckt im Ohrbereich bzw.
in den, teils vor den Haaren liegen sollten, die bereits erwähnte Ablösung
der Gesichts-Halshaut unter vorsichtiger Durchtrennung störender Ligamente
(Bänder, die Einziehungen verursachen). Nun wird eine Raffung der Muskelschicht
vorgenommen (SMAS-Technik) und damit der entscheidende Teil der Operation:
Die Raffung des SMAS sorgt für die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses,
da diese Schicht sehr viel fester ist, als die Haut und somit weniger schnell
wieder nachgibt, als dies bei früheren Operationen der Fall war, wo
nur die Haut weggeschnitten und gespannt wurde. Nach Straffung des SMAS
wird heute die Haut nur noch mit geringer, an manchen Stellen ganz ohne
Spannung angelegt und der durch das Vorgehen entstandene Hautüberschuß
entfernt. Dadurch wird der früher häufige „maskenhafte“
Gesichtsausdruck nach Liftings vermieden. Es folgt der längste Teil
der Operation: Die sorgfältige Hautnaht, welche entscheidend für
die Feinheit der späteren Narbe ist.
Auf Verbände kann nach neuesten Erkenntnissen verzichtet werden, wenn
überhaupt, werden sie nur noch für einige Stunden direkt nach
der Operation angelegt – anstatt Hämatome und Schwellungen zu
vermeiden führten sie häufig nur zu Stauungen und waren damit
kontraproduktiv. Wichtig ist hingegen eine konsequente Kühlung ab dem
Abend des Op-Tages oder ab dem 1. postoperativen Tag.
Die OP wird in der Regel in Vollnarkose, selten auch in Dämmerschlaf,
durchgeführt und dauert ca. 3 bis 4 Stunden.
Am ersten Tag nach der OP, nach Wundkontrolle, sollten Sie weiter regelmäßig
mit in saubere Handtücher eingewickelten Eisbeuteln Kühlen, dabei
jedoch darauf achten, daß Sie mit der Kühlung keine Schmerzen
erzeugen und häufiger die Stelle wechseln. Auch darf es durch Nässe
nicht zu einem Aufweichen der Wunden kommen.
Bereits am 2. Tag, direkt vor der Entlassung aus dem Krankenhaus, dürfen
Sie sich mit Hilfe der Schwestern mit lauwarmen Wasser die Haare waschen.
Für 8 Tage sollten Sie sich absolut schonen, außer häufigen
kurzen Spaziergängen die Hauptzeit im Bett verbringen und dabei das
Kopfteil hoch stellen. Schlafen sollten Sie während dieser Zeit ausschließlich
auf dem Rücken. Lachen, Grimassieren und Kauen fester Nahrung ist in
dieser Zeit ebenfalls zu vermeiden, um ein gutes Anheilen der abgelösten
Haut nicht zu stören. Kleinere Hämatome sind in dieser Zeit normal,
größere, die am ehesten während der ersten 24 Stunden entstehen,
müssen unbedingt dem Arzt gemeldet werden und gegebenenfalls entleert
werden.
Die Narben werden nach Entfernung des Verbandes mit sauberen Ohrstäbchen
mit einer Narbensalbe gepflegt. Am 10 bis 12 Tag erfolgt die Entfernung
der letzten Hautfäden. Zu diesem Zeitpunkt sind noch Hämatomverfärbungen
und Schwellungen zu sehen, so daß auswärtige Patienten nun zwar
nach Hause reisen können, sich alle Patienten aber insgesamt mindestens
drei, besser noch vier Wochen Zeit nehmen sollten, bis sie wieder arbeiten.
Das Ziel ist, daß Sie ohne sichtbare Spuren in Ihren Bekanntenkreis
zurückkehren und Komplimente ernten.
Rotverfärbungen der Narben, Taubheitsgefühl, Schwellungen und
gelegentliche Schmerzen können noch Monate nach dieser großen
Operation andauern, legen sich in aller Regel, wenn sie überhaupt auftreten,
im allgemeinen von alleine. In jedem Fall sollte man vor jeglicher Korrektur
mindestens ein Jahr abwarten.
Auch hier gilt wieder, die Sonne und auch die starke Erwärmung (Sauna,
Sonne) des Gesichtes und speziell der Narbenbereiche zu vermeiden. Weiterhin
sollte während der ersten 2 Wochen nachts ein Schutzverband getragen
werden, um die Ohren nicht zu verletzen. Aus diesem Grund dürfen Brillenträger
für den Zeitraum von 2, besser 3 Wochen keine Brille aufsetzen. Auch
sollten für 4 Wochen keine Ohrringe getragen werden.
Auf leichte Sportarten (Golf) sollte für 4 Wochen verzichtet werden,
auf gefährliche wie Squash, Tennis oder Fußball für 2 bis
3 Monate. Ebenfalls für 3 Monate sollten Sie Sauna und Sonne meiden,
um Hautverfärbungen vorzubeugen.
Zur schnelleren Abschwellung und besseren Heilung wird ab dem 4. Tag Lymphdrainage
und Fachkosmetik empfohlen.
Klicken Sie die unten aufgeführten Beispiele
an:
Beispiel
1. Beispiel
2.
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Faltenbehandlung
(mit injizierbaren Materialien)
Siehe hierzu auch bei Implantaten, injizierbar.
Zusätzlich kann für feine Falten, insbesondere im Wangenbereich,
am Decollté und am Hals auch natürliche Hyaluronsäure (Hyal-System®)
in die Haut gespritzt werden. Es werden dadurch der Feuchtigkeitsgehalt
und die Spannkraftkraft der Haut deutlich erhöht und die Falten werden,
wenn noch nicht zu tief, vollständig zum Verschwinden gebracht oder
wenigstens deutlich gemindert. Diese Behandlung eignet sich insbesondere
für Patienten jüngeren oder mittleren Alters mit feinen, häufig
auf Sonneneinwirkung oder Nikotinmißbrauch beruhenden Hautschäden.
Es muß hier in etwa 2-wöchigen Abständen 3 bis 4x gespritzt
werden, danach reichen ca. 3 bis 4-monatige Intervalle zur Aufrechterhaltung
des Ergebnisses. Bei dieser natürlichen, abbaubaren Substanz sind wesentliche
Nebenwirkungen nicht bekannt, eine Allergietestung ist nicht nötig.
Für 1 bis 2 Tage können Sie kleine Knötchen in der Haut tasten
und auch sehen, danach sind Sie wieder voll gesellschaftsfähig. Seltene
Hämatome können Sie überschminken.
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Fettabsaugung
Abgesaugt werden können: Doppelkinn, Oberarme, Brust, Bauch, Hüfte,
Po, sogenannte Reithosen, Oberschenkel innen und außen, Unterschenkel,
Waden bei Männern und Frauen.
Die modernste und sicherste und damit aktuelle, einzig empfohlene Methode
ist die Ultratumeszenz – Absaugung in Lokalanästhesie. Bei der
Auswahl Ihres Chirurgen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass er diese
Technik verwendet.
Die Fettabsaugetechniken haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert.
So hat man früher in Vollnarkose und ohne Einspritzung von Flüssigkeit
und mit bis zu 1 cm dicken Kanülen die Fettzellen herausgerissen. Dabei
kam es fast immer zu größeren Blutungen, teilweise auch zu Embolien,
die dazu führten, daß es den Patienten längere Zeit nicht
gut ging und es sogar zu Todesfällen kam – wenn Sie jetzt noch
von Todesfällen in der Presse lesen, sind das immer Patienten gewesen,
die in Vollnarkose operiert wurden. Eine Verbesserung brachte die Benutzung
von geringen Mengen an Flüssigkeit mit Adrenalin, welche die Blutung
reduzierten (Nasstechnik, fälschlicherweise manchmal auch als Tumeszenz
bezeichnet). Es wurden dabei auch Experimente mit Ultraschallabsaugungen
gemacht, die jedoch wegen der starken Hitzeentwicklung das Risiko großflächiger
Haut- und Unterhautzerstörungen mit sich brachten.
Erst vor etwa 12 Jahren kam es durch die Arbeiten von Jeff Klein, einem
amerikanischen Dermatologen, zu dem entscheidenden Durchbruch, den Prof.
Mang und Dr. Sattler in Deutschland noch verfeinert haben. Es wird durch
die Einbringung großer Mengen Kochsalzlösung mit Lokalanästhesie
und weiteren Substanzen in die abzusaugenden Zonen zunächst einmal
eine Betäubung erreicht. Außerdem kommt es nach einer Einwirkzeit
von ca. 45 Minuten zu einem „Wässern“ der Fettzellen, so
daß das Fett dann mit besonders feinen (2 bis 3 Millimeter) Kanülen
goldgelb abgesaugt werden kann, ohne daß es zu nennenswertem Blutverlust
kommt. Die einzige Beschränkung der Methode liegt in der Menge der
zu applizierenden Tumeszenzlösung: Um Überdosierungen und entsprechende
Nebenwirkungen der beigefügten Substanzen zu vermeiden, darf nicht
wesentlich mehr als 6 bis maximal 7,5 Liter, je nach Körpergewicht,
injiziert und maximal 4 Liter reines Fett abgesaugt werden. Aus Sicherheitsgründen
sollte sich der Chirurg an diese Regel halten, was bei manchen Patienten
mit mehreren oder sehr großen Problemzonen bedeuten kann, daß
sie ein zweites Mal nach etwa 3 Monaten operiert werden müssen, um
ein optimales Ergebnis zu erreichen. Für Ihren persönlichen Fall
wird Ihr Chirurg die voraussichtlichen Grenzen mit Ihnen besprechen.
Die Methode hat neben der Minimierung der Gefahr zusätzlich als einzige
den Vorteil, daß sich die Haut nach dem Eingriff wieder strafft, da
die Unterhautstrukturen kaum zerstört werden. Wegen der dünnen
Kanülen ist die Absaugung allerdings sehr zeitaufwendig, der komplette
Eingriff dauert fast 4 Stunden. Es wird empfohlen, zur Sicherheit und auch
aus Bequemlichkeitsgründen (es laufen über mindestens 12 Stunden
noch größere Mengen an Sekret aus den nur geklebten Einstichwunden)
bei größeren Absaugungen eine Nacht stationär in der Klinik
zu bleiben, der Eingriff kann auf Wunsch, vor allem bei kleineren Arealen,
aber auch ambulant erfolgen.
Nach der Operation muß der Patient für 7 Tage ständig ein
spezielles Mieder tragen. Im Anschluß sollte das Mieder für weitere
4 Wochen soviel wie möglich getragen werden damit die Haut gut komprimiert
wird und sich wieder straffen kann. Der Straffungseffekt kann durch Lymphdrainage
ab dem 5. Tag beschleunigt und verstärkt werden. Nach den 4 Wochen
kann das Mieder abgelegt werden. Sport kann ab der 2. Woche langsam beginnend
wieder betrieben werden, auf Sauna und Solarium sollten Sie für mindestens
einen Monat verzichten.
Sollten in seltenen Ausnahmefällen starke Rötungen, Fieber oder
extreme Wasseransammlungen in den Beinen auftreten, müssen Sie sich
sofort melden und einen dringenden Kontrolltermin bei Ihrem Chirurgen vereinbaren.
Am Tag der Operation sollten Sie direkt postoperativ und dann bis 24 Uhr
jede Stunde etwa 10 Minuten aufstehen und umhergehen. Dies beugt einer Thrombose
vor und fördert das Austreten vor noch im Körper befindlicher
Tumeszenzlösung. Um das Risiko einer Thrombose zusätzlich zu verringern
wird von verantwortungsbewussten Chirurgen vor der Operation die sogenannte
APC Resistenz und die Glucose-6-Phosphatdehydrogenase bestimmt. Wenn hierbei
ein erhöhtes Risiko zutage tritt sollte nicht oder nur unter ganz bestimmten
Vorscihtsmaßnahmen operiert werden, da es sich hier um einen medizinisch
nicht notwendigen Eingriff handelt und deshalb jedes bekannte Risiko vermieden
werden muß.
Hämatome sind für bis zu 3 Wochen normal, bei stärkeren Schmerzen
wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Chirurgen oder den Hausarzt am Heimatort.
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Fliegen
In der Regel 1 bis 2 Wochen nach Schönheitsoperation, in besonderen Fällen Fragen Sie bitte direkt Ihren Arzt.
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Anfängliche Gefühlsstörungen, insbesondere nach Facelifting und dort besonders im Ohrenbereich ist normal und kann sich erst nach mehreren Monaten geben. Kein Grund zur Beunruhigung – haben Sie bitte Geduld. Gleiches gilt bei Brustoperationen, Fettabsaugungen und anderen Operationen.
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Gips
Nach Nasenoperationen wird ein Gips getragen, der nach ca. 10 Tagen entfernt wird. Da während dieser Zeit keine Bewegung in das Nasengerüst kommen sollte, dürfen Sie nicht lachen, müssen vorsichtig kauen sollten nicht zuviel reden und vor allem den Gips schonen. Schon geringe Erschütterungen können in der Anfangsphase zu Verformungen führen! Nach der Gipsentfernung können Sie erstmals das Ergebnis sehen. Die Nase ist zu diesem Zeitpunkt insbesondere im oberen Bereich noch deutlich geschwollen, wird also später noch schöner. Nach Anordnung des Arztes sollten Sie danach noch für bis zu 4 Wochen nachts die Nase nach einer speziellen Technik, die Ihnen vorher beigebracht wurde, mit Pflaster in Form eines Dachziegelverbandes bekleben. Das Endergebnis läßt sich zu diesem Zeitpunkt erahnen, die Nase kann aber noch bis zu 12 Monate nach der OP leicht geschwollen sein.
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Haarewaschen
Die Haare dürfen meist am 2. Tag nach OP, sollten aber nicht direkt nach Fadenentfernung gewaschen werden (1 Tag warten). Bei einem Face- oder Stirnlifting dürfen die Haare mindestens 2 Wochen vorher und 4 Wochen nachher nicht gefärbt oder dauergewellt werden. Die Narben müssen völlig verheilt sein.
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Haartransplantation
Durch Veranlagung und durch das Wirken männlicher Hormone kommt es
bei ca. 50% der männlichen Bevölkerung Europas früher oder
später zur Schädigung bestimmter Haarwurzeln und somit zum männlichen
Haarausfall. Einige Haarwurzeln (Barthaare, Körperhaare, Haare aus
dem Hinterkopfbereich) sind nicht für männliches Hormon empfindlich
und fallen somit nie aus. Dieses Wissen nutzt man bei der Haarwurzeltransplantation.
Die Haarwurzeltransplantation ist eine Umverteilung gesunder, gegen männliches
Hormon resistenter Haarwurzeln aus dem Haarkranzbereich in unbehaarte Bereiche.
Verpflanzte Haare fallen deshalb bei richtiger Operationstechnik nicht wieder
aus.
Die Operation erfolgt in Lokalanästhesie, ist schmerz- und risikoarm
und dauert etwa 3 bis 4 Stunden.
Am Haarkranz wird ein schmaler Hautstreifen zur Präparation der Haarwurzeln
entnommen. Die Entnahmestelle wird fein vernäht, so daß später
eine kaum sichtbare und durch das Deckhaar versteckte Narbe resultiert.
Anschließend werden, ebenso in Lokalanästhesie, die Kleinsttransplantate
in die vorbereiteten kleinsten Hautöffnungen (slit oder holes Technik)
eingesetzt.
Ein Verband ist nicht erforderlich. Es werden sich im Implantatgebiet kleine
Krusten bilden, die sich nach 4 bis 14 Tagen von alleine wieder lösen.
Nach 4 Tagen darf das Haar bereits wieder vorsichtig gewaschen werden. Voll
gesellschaftsfähig sind Sie je nach Ausdehnung der kahlen Fläche
wieder nach 10 bis 14 Tagen, leichte Arbeiten können Sie bereits am
nächsten Tag wieder verrichten.
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Hämatome
Können bei allen Eingriffen entstehen und sind spätestens nach 4 Wochen wieder verschwunden, meist schon deutlich früher. Große Hämatome müssen abgesaugt werden, es ist daher wichtig, daß Sie sie Ihrem behandelnden Arzt insbesondere in den ersten Tagen nach einer Operation schnellstmöglich zeigen
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Hyperhydrosis
Übersteigerte Schweißneigung – siehe hierzu bitte auch Schweißdrüsenüberproduktion
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Implantate, injizierbar
(Kollagen, Restylane®/Hylaform®, Eigenfett)
Es sollten nur Implantate verwendet werden, die biologisch abbaubar oder
aus körpereigenem Material gewonnen sind. Dadurch werden dauerhafte
Probleme (Verformungen, Verfärbungen, Verhärtungen, Zerstörung
der Haut, Asymmetrien etc.), wie sie durch nicht resorbierbare Substanzen
entstehen können (früher z. Bsp. flüssiges Silikon, Artecoll®,
Dermalife®, Aquamid® und andere), vermieden. Dies entspricht auch
den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
(DGÄC), der sich der Berliner Arbeitskreis anschließt. Durch
den Abbau geht der gewünschte Effekt zwar mit der Zeit verloren und
es muß eine regelmäßige Gabe, meist alle 3 bis 6 Monate,
zur Aufrechterhaltung des guten Ergebnisses erfolgen. Dafür sind schwere,
nicht korrigierbare Nebenwirkungen ausgeschlossen. Auch hier sollte man
als erstes auf die Sicherheit der benutzten Substanz achten und nur Produkte
benutzen, die schon seit über 10 Jahren erprobt sind und ohne ernstere
Komplikationen verwendet wurden.
Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten der Behandlung – entweder
verwendet man, wie oben beschrieben, sehr gut verträgliche, biologisch
abbaubare Substanzen wie Hyaluronsäure/ Kollagen oder Eigenfett. In
einer neuen, aus den USA kommenden Technik (Coleman-Technik), hat Eigenfett
den längsten Effekt, meist schon nach einer Gabe, ist jedoch auch die
aufwendigste der drei oben angegebenen Methoden. Aus Problemzonen abgesaugtes
Fettgewebe wird speziell aufbereitet und in Dämmerschlafnarkose direkt
injiziert. Für eventuell nötige Auffrischungen kann Fett bis zu
2 Jahre eingefroren werden, um eine erneute Entnahme zu vermeiden. Ideale
Regionen für das Eigenfett sind die Wangenregion, die Nasolabialfalte
und der Lippenbereich. Eigenfett ist von der Konsistenz her weniger fein
als die medizinisch hergestellten Substanzen, daher kann es gelegentlich
zu Unebenheiten kommen
Die einfachste und schnellste Methode ist die Gabe von Hylaform®/Restylane®,
beides stabilisierte Hyaluronsäuren. Die Substanz ist sehr gut verträglich,
eine Allergietestung ist, anders als bei Collagen, nicht notwendig. Üblicherweise
sind Sie aber gleich nach der Gabe wieder voll gesellschaftsfähig,
in seltenen Fällen kann für wenige Stunden eine leichte Rötung
und Schwellung auftreten. Der Effekt hält je nach behandelter Region
3 bis 6 Monate an, die Substanz ist bis zu einem Jahr an der Stelle nachweisbar.
Kollagen hat zusätzlich zu dem Auffülleffekt im Faltenbereich
den Vorteil, dass der Körper angeregt wird, eigenes Kollagen an der
betreffenden Stelle zu bilden. Der Erfolg ist dadurch allerdings auch nur
unwesentlich länger anhaltend. Hier muß jedoch 4 Wochen vor der
ersten Gabe ein Allergietest durchgeführt werden nach weiteren 2 Wochen
sollte ein 2. Test erfolgen, erst dann darf Kollagen in die zu behandelnden
Bereiche gespritzt werden. Schwellungen und Rötungen sind üblicherweise
nach 4 – 6 Stunden wieder verschwunden, am nächsten Tag können
Sie wieder arbeiten. Der Effekt hält ebenfalls etwa 3 bis 6 Monate
an.
Bei den letzten beiden Eingriffen sollten Sie sich für 1 Tag nicht
in die direkte Sonne/Solarium oder die Sauna gehen, bei der Eigenfettimplantation
erhöhen sich die Zeiten auf ein bis zwei Wochen.
Bitte
klicken Sie hier um ein Beispiel zu sehen....
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Implantate, fest
Bei Brust- und Kinnimplantaten werden modernste und qualitativ hochwertigste
Markenprodukte verwendet. Bei den Kinnimplantaten handelt es sich um Hartsilikon,
welches gut vertragen wird und aus der Substanz besteht, die auch bei Herzschrittmachern
verwendet wird.
Die Brustimplantate sind aus gelartigem Silikon, welches im Gegensatz zu
dem früher verwendeten flüssigen Material nicht mehr auslaufen
kann. Die heutigen Implantate sind sicher und geben vor allem ein natürliches
Tastgefühl. Ein „Platzen“ der Implantate ist nahezu ausgeschlossen.
Im Übrigen siehe bitte bei den entsprechenden Operationen.
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Internet
Internet: www.berliner-schoenheitschirurgie.de
e-mail: berliner_schoenheitschirurgie@web.de
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Kinnimplantate
Kinnimplantate bestehen aus einem Hartsilikon, welches sehr gut vertragen wird. Über einen Schnitt aus dem Mundbereich, welcher nachher völlig unsichtbar ist, wird das Implantat eingebracht. Schwellungen und Hämatome können für bis zu zwei Wochen bestehen, üblicher weise sind Sie aber schon früher wieder gesellschaftsfähig. Diese Methode eignet sich hervorragend, um ein unterentwickeltes Kinn zu behandeln und damit die Harmonie des Gesichtes deutlich zu verbessern.
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Kopftuch
Mit dem Kopftuch und ggf. einer Sonnenbrille können Sie auf elegante Art, insbesondere nach einem Facelifting, weitgehend die Schwellungen und Hämatome verstecken.
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Kosten
Einen genauen, Ihrer Operation entsprechenden Kostenvoranschlag erhalten Sie üblicherweise bei der ersten Vorstellung. Bereits im Vorfeld können Sie jedoch telephonisch bei den meisten Chirurgen einen Preisrahmen erfragen. Sie sollten nach einem Komplettpreis fragen, um nicht später durch unerwartete Kosten für Anästhesie, Krankenhaus, Assistenz oder Ähnliches überrascht zu werden. Krankenkassen übernehmen die Kosten ästhetischer Operationen nicht, in Einzelfällen kann ein medizinisches Leiden angeführt und eine teilweise Erstattung erreicht werden.
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Krankenhaus
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Chirurgen, wo der geplante Eingriff stattfinden soll. Größere Operationen sollten nur in einer voll ausgestatteten Klinik durchgeführt werden, um ggf. auftretende Probleme sofort effektiv auch durch ein ganzes Team behandeln zu können.
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Kühlen
Nach allen Operationen ist Kühlen sehr wichtig zur Reduzierung von Hämatomen, Schmerzen und Schwellungen. Es soll insbesondere direkt nach der Operation intensiv gekühlt werden. Dabei müssen die nicht zu kalten Kühlelemente häufig umgesetzt und erneuert werden. Es dürfen durch das Kühlen keine Schmerzen auftreten, die Narbe darf nicht eingeweicht werden. Ideal sind schon vor der Operation angeschaffte Gel-Kühlelemente, die Sie in jeder Apotheke kaufen können.
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Laser
Besonders geeignet sind Laser für die Couperose (siehe dort), Blutschwämme,
Feuermale, Tätowierungen, Altersflecken und für feine Fältchen
im Gesichtsbereich.
Der Laser wird allerdings häufig überbewertet, insbesondere kann
er keine Lidkorrektur oder ein Facelifting bei erschlaffter Haut ersetzen.
Nach einer Behandlung können oft über Monate Rötungen, später
eventuell auch weiße Flecken verbleiben, so dass ständiges Benutzen
von Make-up notwendig werden kann.
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Lymphdrainage
Lymphdrainage wird nach Operationen empfohlen. Bereits wenige Tage nach der Operation kann begonnen werden, Schwellungen werden dadurch vermindert und die Regeneration beschleunigt.
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Make-up
Die Benutzung ist je nach Operation nach spätestens 14 Tagen, bei kleineren Eingriffen schon früher, bei komplikationslosem Verlauf möglich.
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Mid-Face-Lift (Malar-Lift)
Das Malar-Lift ist ein Zusatzeingriff, der meist zusammen mit der Augenunterlidoperation durchgeführt wird und dabei sehr effektiv ist. Über den Schnitt im Lidstrichbereich, welcher nach außen noch etwas verlängert wird, kann man das abgesunkene Wangenfettpolster wieder angehoben werden. Damit wird gleichzeitig auch die Nasolabialfalte wieder deutlich vermindert, was zu einem jugendlichen Aussehen führt. In Kombination mit der Unterlidoperation wird die Operationsdauer zwar verlängert, die Heilungsphase bleibt jedoch weitgehend gleich, allenfalls bestehen etwas stärkere Hämatome und die Narbe ist im äußeren Bereich länger sichtbar. Der Eingriff ersetzt kein Face-Lift, kann aber mit verhältnismäßig geringem Mehraufwand einen sehr schönen Verjüngungseffekt erreichen.
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Narben
Keine Operation kann ohne Narbenbildung durchgeführt werden – ein sorgfältiger und ästhetisch versierter Chirurg wird die Narben allerdings „verstecken“, so daß sie schon von Beginn an wenig auffallen. Narbenbildung ist individuell verschieden, insbesondere im Gesicht allerdings meistens gut, nur wenige Menschen neigen zu ausgeprägten Kelloiden oder Narbenwucherungen. Sie können entscheidend dazu beitragen, daß die Narbenheilung beschleunigt wird und sich Rötungen und Schwellungen schneller zurückbilden. Neben der Kühlung in den ersten Tagen kann insbesondere eine Narbensalbe, ab dem Zeitpunkt der Wundheilung und für einige Wochen benutzt, die Rötung deutlich mindern und so die Narbe schnell unscheinbar werden lassen. Außerdem sollten Sie auf Sonnenbäder, auch Solarium, je nach Operation mindestens während der ersten 8 bis 16 Wochen verzichten.
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Nasenoperationen
Bei der üblichen Nasenoperation wird der knöcherne Nasenrücken
abgetragen (Höcker), der Knochen durch Frakturierung/Perforation seitlich
in seinem oberen Anteil wieder zusammengefügt (für einen feinen
Nasenrücken), der knorpelige Nasenrückenanteil entsprechend reduziert,
ein kleiner Teil der Nasenscheidewand entfernt (zum Anheben der Nasenspitze)
und ein Teil der Nasenflügelknorpel entfernt (für eine feinere
Nasenspitze). Die Operation ist sehr diffizil und erfolgt daher in Vollnarkose,
damit keine Bewegung des Patienten stören kann. Am Ende der Operation
wird ein Nasengips angelegt, um das noch nicht stabile Ergebnis zu schützen.
Trotz des Gipses ist es sehr wichtig während der ersten 8 Tage nach
der Operation absolute Ruhe einzuhalten, nicht fest zu kauen, nicht zu lachen,
nicht zu grimassieren und nicht zu heiß zu duschen. Im Bereich der
Nase und des Gipses sollte keine Bewegung erfolgen. Während dieser
Zeit sollten Sie auf dem Rücken und mit erhöhtem Oberkörper
schlafen.
Am 1. bis 2. Tag nach der Operation wird die Tamponade entfernt, dann wird
die Nase innerlich mit Q-Tips dreimal täglich mit Bepanthen-Nasensalbe
gepflegt. Zur Vermeidung einer Infektion wird über 7 Tage ein Antibiotikum
rezeptiert und entsprechend den Anweisungen eingenommen. Nach 6-8 Tagen
wird der Nasengips gewechselt – hierbei können Sie zum ersten
Mal Ihre neue Nase sehen, das Endergebnis wird jedoch noch deutlich besser
sein, da zu diesem Zeitpunkt noch deutliche Schwellungen vorhanden sind.
Es wird Ihnen gezeigt, wie die Nase nach Abnahme des 2. Gipses (nach weiteren
8 Tagen) mit einem Dachziegelverband (mit Leukosilk 1 cm aus der Apotheke)
zur Nacht für weitere 4 Wochen versorgt wird. In dieser gesamten Zeit
müssen Sie Ihre neue Nase wie ein rohes Ei behandeln. Insbesondere
dürfen Sie sich keinen körperlichen Anstrengungen aussetzen, für
4 Monate nicht in die Sauna oder das Solarium gehen, keine Sonnenbäder
nehmen und keine Kampfsportarten (siehe auch Sport) betreiben. Weiterhin
sollten Sie für die Dauer von 2 Monaten keine Brille tragen. Erst nach
6 Monaten ist Ihre Nase wieder so stabil wie vor der Operation.
Hämatome können bis zu 3-4 Wochen anhalten, entsprechend lange
sollten gesellschaftliche Aktivitäten zurückstellen.
Bitte
klicken Sie hier um ein Beispiel zu sehen....
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Nebenwirkungen
Bei jeder Operation kann es ohne das Verschulden des Operateurs zu Nebenwirkungen oder Komplikationen kommen. Insbesondere können Thrombosen, Embolien, Narben, Infektionen, Blutungen, Allergien auftreten. Sie müssen daher den Arzt immer genau über alle Vorerkrankungen, Voroperationen und medizinischen Probleme sowie über alle eingenommenen Medikamente informieren. Von ärztlicher Seite sollte alles getan werden, um Risiken zu minimieren. Dazu gehört neben der ausführlichen Anamnese und dem Aufklärungsgespräch auch die realistische Einschätzung des zu erwartenden Erfolges der Operation. In einigen Fällen, insbesondere bei Patienten mit schweren Allgemeinerkrankungen oder völlig übersteigerten Erwartungen, kann es zur Vermeidung späterer Probleme auch zur Ablehnung der Operation durch einen gewissenhaften Operateur kommen.
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Ohranlegung
Siehe Anthelixplastik
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Patientenhilfsbund
(PHB)
Der Patientenhilfsbund soll Patienten unterstützen, die sich falsch behandelt fühlen. Das Hauptziel des PHB ist dabei, den oft sehr langwierigen und für keine Seite erfreulichen Weg über die Gerichte zu vermeiden, da hiervon nur die Rechtsanwälte profitieren. Die Mitgliedschaft im PHB kostet für Patienten nur 50,- €, dafür wird eine erste Rechtsberatung gewährt und eine einvernehmliche Einigung mit dem Operateur gesucht. Hierzu wird von Fachleuten eine Stellungnahme angefordert und damit eine neutrale Beurteilung des vermeintlichen oder tatsächlichen Schadens gewährleistet.
Patientenhilfsbund
c/o Rechtsanwalt Sven Thannheiser
Mauerkircherstr. 20
81679 München oder
Tel.: 089 – 9988 8882
Fax: 089 – 9827 571
Internet: www.patientenhilfsbund.de
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Permanent Make-up
Dieses dauerhafte Make-up wird durch Einbringen von Pflanzenfarben in die Haut erreicht. Um ein natürliches Ergebnis zu erreichen und Komplikationen zu vermeiden muß die Durchführung professionell und sorgfältig erfolgen. Üblicherweise arbeitet Ihr Chirurg mit einem guten, durch ihn geprüften Institut zusammen.
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Rauchen
Nikotin verengt die Blutgefäße und beeinträchtigt die Durchblutung und damit die Heilung deutlich und erhöht dabei gleichzeitig das Infektionsrisiko. Rauchen ist deshalb vor und nach der Operation in der Heilungsphase nicht zu empfehlen. Bei großen Eingriffen wie Facelifting und Bauchdeckenplastik sowie Brustreduktionen wird Ihnen im eigenen Interesse dringend geraten, das Rauchen für mindestens 4 Wochen vor und 4 Wochen nach der Operation einzustellen. Ein verantwortungsvoller Chirurg wird Sie darauf nochmals eindringlich hinweisen.
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Sauna
Je nach Operation sollte bis zu 6 Monate auf Saunabesuche verzichtet werden, da durch die Wärme erneut Schwellungen auftreten und Narben schlechter werden können. Dies gilt insbesondere nach Nasenoperationen. Bei kleineren Eingriffen kann allerdings schon nach 3 Monaten ein erster Saunagang versucht werden.
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Schlafen
Sie sollten für 8 bis 14 Tage nur auf dem Rücken und wenn möglich mit erhöhtem Oberkörper (bei allen Operation im Kopf- oder Oberkörperbereich) schlafen.
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Schweißdrüsenüberproduktion
(Hyperhidrosis)
Die Schweißdrüsenüberproduktion ist relativ weit verbreitet
und äußert sich in naßkalten Händen, starkem Achselschweiß
und Schweißfüßen, selten auch generalisiertem Schwitzen
am ganzen Körper. Häufig ist es den betroffenen Personen sehr
unangenehm und das Thema wird unterdrückt. Dadurch ist auch im Allgemeinen
nicht bekannt, daß es sehr effektive Behandlungsmethoden gibt, die
diese häufig auch privat und beruflich hinderlichen Symptome therapieren.
Leider werden die effektivsten Behandlungen nicht von den Krankenkassen
bezahlt, wobei einige private Krankenkassen Ausnahmen bilden.
Die Hyperhidrose läßt sich auf zwei effektive, risikoarme Arten
behandeln:
1. Im Achselbereich durch die Saugkürettage, d.h. die Absaugung der Schweißdrüsen. Hierbei erreicht man dauerhaft eine wesentliche Besserung der Symptomatik. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden, wie bei der Fettabsaugung (siehe auch dort) wird Tumeszenzlösung unterspritzt und die Drüsen dann mit einer Spezialkanüle abgesaugt. Man wird dadurch nie allen Schweißdrüsen entfernen, daher verbleibt eine geringe Restfunktion. Dafür ist das Ergebnis dauerhaft. Üblicherweise sind die Patienten nach der Operation für 4-8 Wochen komplett `trocken`, danach regenerieren sich die kleinen Nerven und die noch verbliebenen Restdrüsen produzieren wieder etwas Schweiß, nun jedoch in einem geringen bis normalen Ausmaß. Nur in seltenen Fällen (um 5%) muß ein zweiter Eingriff erfolgen, nämlich dann, wenn an einzelnen Stellen noch zu viele Drüsen verblieben sind und dadurch `Schweißinseln oder –straßen` entstehen. Als Risiken bestehen u.a. Wundheilungsstörungen, Nervenverletzungen, Infektionen und andere. Über die insgesamt selten auftretenden Risiken der Operation werden Sie beim Beratungsgespräch aufgeklärt. Für Hände oder Füße ist diese Methode ungeeignet.
2. Die Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox® oder Dysport®). Hierbei ist eine Operation nicht nötig, die Schweißdrüsen werden medikamentös von ihrer Nervenversorgung abgeschnitten und können nicht mehr den Befehl bekommen, Schweiß zu produzieren. Dadurch tritt vorübergehend eine fast komplette Trockenheit in den behandelten Bereichen ein. Dieser Effekt ist jedoch nicht dauerhaft, nach 6 bis 9 Monaten muß man meist erneut behandeln. Der große Vorteil ist die Risikoarmut – es kommt fast nie zu Komplikationen und Sie haben keine Einschränkungen nach der Behandlung. Wie immer bei Botulinumtoxin tritt der maximale Wirkeffekt erst nach ca. 2 bis 7 Tagen ein und der Wirkverlust beginnt meist schleichend nach etwa 3 Monaten. Nach etwa 12 bis 15 Monaten ist die Wirkung üblicherweise komplett erloschen. Diese Methode eignet sich für Hände, Füße und die Achselregion.
3. Andere Methoden sind die Durchtrennung von Nerven (ETS – endoskopisch-transthorakale Sympathectomie) mit erhöhtem operativen Risiko und ggf. kompensatorischem Schwitzen an anderen Stellen, die veraltete Technik, Achselschweißdrüsen komplett herauszuschneiden (mit ausgeprägten, schlecht heilenden Narben) und die meist nur bedingt effektive Iontophorese (Strombehandlung). Letztere wird häufig von den Krankenkassen zunächst verlangt, bevor evtl. eine andere Therapie übernommen wird. Weiterhin werden die Gabe von Parkisonmitteln, Antidepressiva, Beruhigungsmitteln, etc. versucht. Meist gibt es hier mehr Nebenwirkungen als die eigentlich erwünschte Wirkung, nämlich daß das Schwitzen aufhört. Am besten, da ohne wesentliche Nebenwirkungen, ist noch die Gabe von Salbei, die jedoch meist aber auch nicht ausreichende Wirkung zeigt. Die ebenfalls teils empfohlene Psychotherapie kann, wie auch autogenes Training oder Yoga insbesondere bei generalisiertem Schwitzen unterstützend hilfreich sein. ALCL (Aluminiumchlorid) bzw. Odaban als 10-20%ige Lösungen können teilweise helfen, reizen aber leider meist die Haut relativ stark und sind als Therapie daher von vielen Patienten nicht erwünscht.
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Schwellungen
Schwellungen finden sich nach fast jeder Operation und können je nach Lokalisation und Größe des Eingriffs akut bis zu 3 Wochen andauern, danach immer wieder bis zu 12 Monate auftreten. Eine Verkürzung dieser Zeit in der akuten Phase gelingt durch Beherzigen der Empfehlungen: Kühlen, Oberkörper hoch beim Schlafen, keinen Alkohol, keine Sauna/Solarium, Lymphdrainagen.
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Sonne
Nach Operationen ist direkte Sonneneinstrahlung für eine Dauer von drei Monaten nicht zu empfehlen. Auch mit Sunblock, der in jedem Fall aufgetragen werden sollte, ist die Sonne wegen der starken Hitzeentwicklung zu meiden. Bei sonnengeschädigter Haut sollte auch danach auf lange Sonnenbäder, vor allem in der Mittagszeit, vollständig verzichtet werden, um den Operationserfolg auf längere Sicht nicht zunichte zu machen.
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Sport
Als Faustregel gilt, dass leichtere Sportarten wie Golf, Schwimmen, Joggen und Radfahren nach 2 – 4 Wochen wieder erlaubt sind, Kampf- und Ballsportarten wie Tennis, Squash, Fußball erst nach 3-6 Monaten. Im Speziellen gilt:
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Nach
Nasenoperationen
Schwimmen, Radfahren, Golf nach 3 Wochen, andere Sportarten nach 3 Monaten.
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Nach
Facelifting und Lidoperationen sowie Brustvergrößerungen
Leichte Sportarten nach 3 Wochen, andere nach 3 Monaten
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Nach
Fettabsaugungen
Alle Sportarten nach 4 Wochen, leichtes Joggen schon nach 2 Wochen
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Nach
Bauchdeckenplastik, Bruststraffungen und –verkleinerungen
Nach 6 Wochen leichtere, nach 4 Monaten alle Sportarten.
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Stirnlift
Das klassische Stirnlift wird mit einem Schnitt von Ohr zu Ohr durchgeführt, je nach Höhe der Stirn vor oder hinter dem Haaransatz. In beiden Fällen ist die Narbe später unscheinbar. Der große Vorteil des klassischen Vorgehens ist, dass neben der Korrektur der abgesunkenen Augenbrauen vor allem auch die überschüssige, faltige Stirnhaut entfernt werden kann. Weiterhin kann mit dieser Technik auf sichere Art und Weise dauerhaft die zu Falten führende Stirn- und Zornesfaltenmuskulatur geschwächt oder ganz entfernt werden. Damit wird ein jugendlicher Ausdruck der oberen Gesichtsdrittels erreicht. Der Eingriff ist risikoarm, bei subcutanem Vorgehen (nah unter der Haut) werden die Nerven geschont, bei der älteren Technik mit subgalealem Vorgehen (tiefe Schicht) kommt es durch Nervendurchtrennungen zu lang anhaltendem Taubheitsgefühl im Hinterkopfbereich, häufig verbunden mit Jucken. Üblicherweise wird die Operation in Vollnarkose durchgeführt und Sie bleiben eine Nacht im Krankenhaus, seltener ist auch eine ambulante Durchführung in Lokalanästhesie.
Das endoskopische Stirnlift hat den großen Vorteil nur kleiner Narben und einer schnelleren Rekonvaleszenz, allerdings den großen Nachteil, dass überschüssige, Falten verursachende Stirnhaut nicht weggeschnitten werden kann und der Erfolg insgesamt von kürzerer Dauer ist. Weiterhin kann eine Schwächung der Stirn- und Zornesfalten-Muskulatur nur selten so effektiv erfolgen, wie beim offenen Vorgehen. Die Methode ist daher bestenfalls für die Behandlung abgesunkener Augenbrauen bei jüngeren Patienten geeignet, bei denen noch kein großer Überschuß (Falten) an Stirnhaut besteht. Es kann über meist drei kleine Einschnitte im behaarten Bereich der Stirn die Haut abgelöst und die Augenbrauen mit Fäden gehoben werden. Die Fäden müssen dann im Bereich der seitlichen Hautschnitte an in den Schädelknochen gedrehten Schrauben befestigt werden. Auch dieser Eingriff bedingt meist einen eintägigen stationären Aufenthalt, seltener wird er auch ambulant durchgeführt.
Eine anfängliche Überkorrektur ist normal, bei allen Methoden erfolgt ein Nachsacken der Stirn. Eine dauerhafte Überkorrektur sollte aber vermieden werden, um einen „erschreckten“ Gesichtsausdruck zu vermeiden. Schlupflider werden häufig allein durch die Hebung der Augenbrauen ausreichend behandelt – wurden sie schon vorher operiert, sind der Hebung der Brauen Grenzen gesetzt. Über die genauen Risiken informiert Sie Ihr Operateur.
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Sunblock
Sunblock sollte 3 bis 4 Wochen nach jeder Operation aufgetragen werden,
wenn Sie sich, auch nur indirekt, der Sonne aussetzen. Diese Maßnahme
hilft Pigmentstörungen im Narbenbereich zu vermeiden.
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Tumeszenz
Die Tumeszenzlösung ist eine Entwicklung von Dr Klein, einem amerikanischen Dermatologen, die in Deutschland von Dr. Sattler und Prof. Dr. Mang weiterentwickelt wurde. Es handelt sich um eine mit Kochsalzlösung stark verdünnte (um Fettzellen „aufzuweichen“ und durch das eingespritzte Volumen Hautschichten mechanisch zu trennen) Lösung aus Lokalanästhetikum (zur Schmerzausschaltung), Adrenalin (um die Blutungsneigung zu vermindern), Cortison (um entzündliche Reaktionen zu reduzieren) und Bicarbonat (zur Pufferung). Zur Fettabsaugung verwendet, muß der zu operierende Bereich so eingespritzt werden, dass er prall-hart wird, damit die Fettzellen sich „auflösen“ können. Bei Verwendung der Lösung für Brustoperationen, Face- und/oder Stirnliftings ist vor allem die Trennung der Schichten und die verminderte Blutungsneigung wichtig, daher werden kleinere Mengen eingespritzt. Bei Fettabsaugungen sollte, je nach Körpergewicht, eine Grenze von 6 bis 7,5 Litern Tumeszenzlösung nicht überschritten werden. Die Risiken der Tumeszenz steigen danach überproportional, bis zu dieser Grenze ist die Methode nach Studien jedoch ausgesprochen sicher, wenn sie nicht mit anderen Anästhesiemethoden, insbesondere nicht mit der Vollnarkose oder dem Dämmerschlaf kombiniert wird. Die möglichen Risiken einer Kreislaufbelastung und einer Methämoglobinbildung (verminderte Bindungsfähigkeit des Blutes für Sauerstoff) werden durch eine 24-stündige Überwachung in einer Klinik praktisch komplett ausgeschlossen. Kleinere Mengen bis zu 4 Litern können völlig bedenkenlos gegeben werden, eine Überwachung ist nicht nötig.
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Zähne
Ein ästhetisches Gebiß ist zur Vervollständigung von Schönheitsoperationen
häufig wichtig – ein hübsches, jugendliches Gesicht, das
beim Lachen gelbe oder schiefe Zähne offenbart, verliert schlagartig.
Ihr Chirurg arbeitet meistens mit einem auf ästhetische Zahnmedizin
spezialisierten Zahnarzt zusammen. Dieser hat vielfältige Möglichkeiten
und wird Sie ausführlich beraten können. Der einfachste und häufig
bereits alleine sehr effektive Eingriff ist das Bleaching, daß heißt
das Weißen der Zähne. Zahnfehlstellungen und Zahnlücken
können heute auch ohne Klammer mit Veneers, hauchdünnen Keramikhüllen,
behandelt werden. Beide Methoden sollte nur von Zahnärzten durchgeführt
werden, die ihren Schwerpunkt auf die ästhetische Zahnmedizin verlagert
haben.
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Bleichen
(Bleaching) von Zähnen
Verursacher von Ablagerungen im Zahninneren sind entweder von außen
in den Zahn eingedrungene Farbstoffe aus Nahrungs- und Genussmitteln (wie
Kaffee, Tabak und Rotwein) oder Faktoren, die vom Körperinneren her
die Zahnfarbe beeinflussen, wie Medikamente oder Würzelfüllungen.
In solchen Fällen reicht eine Zahnreinigung alleine oft nicht mehr
aus und der Zahnarzt muss ein internes Aufhellungsverfahren, das so genannte
Bleaching anwenden. Dies geschieht durch Aufbringen eines zähen, Carbamidperoxyd-haltigen
Gels, das die Farbstoffe oxidiert, sie also im Wortsinne in „Luft
auflöst“ und so die Zähne aufhellt.
Ist der gesamte Zahnbogen zu dunkel, empfiehlt sich das so genannte „Homebleaching“. Hierzu wird eine dünne, weiche Kunststoffschiene individuell angefertigt, die nur die Zähne bedeckt. Diese Schiene wird 4 bis 10 Nächte getragen, bis das gewünschte Bleichergebnis erreicht ist.
Sollen einzelne Zähne aufgehellt werden, wird der jeweils betroffene Zahn vom Zahnarzt mit hochkonzentriertem Gel bedeckt, das durch Lichtbestrahlung aktiviert wird. Das Zahnfleisch wird zum Schutz mit einer Spanngummifolie abgedeckt.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Bleichen für die Zähne, aber auch für Füllungen und Kronen unschädlich ist. Die eingesetzten Mittel sind in der Regel ph-neutral und ätzen die Zähne nicht an. Kurzzeitig kann es während und nach der Behandlung zu einer erhöhten Zahnempfindlichkeit kommen, die aber nur von kurzer Dauer ist.
Die Erfolgsaussichten einer Zahnaufhellung durch Bleaching sind in den
meisten Fällen gut. Selbst wenn sich nach einiger Zeit eine gewisse
Nachdunkelung einstellt, kann eine Auffrischungsbehandlung vorgenommen werden.
Im Interesse der eigenen Gesundheit sollte ein Bleichen der Zähne jedoch
immer unter der Kontrolle eines Zahnarztes durchgeführt werden. Ausdrücklich
gewarnt sei deswegen vor unkontrollierten Eigenbehandlungen mit frei verkäuflichen,
meist säurehaltigen Aufhellungsprodukten und nicht passgenauen Gebissschienen,
die den Zähnen und dem sie umgebenden Gewebe oft mehr schaden als nützen.
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Veneer
Veneers sind filigrane, dem Zahn in Form und Farbe naturgetreu nachempfundene Keramikschalen, die nach Vorgabe des Zahnarztes vom Zahntechniker individuell gefertigt werden. Sie können „Schönheitsfehler“ an den vorderen Zähnen überdecken, ohne selbst sichtbar zu werden, und so wesentlich zu einem harmonischen und gepflegten Aussehen beitragen.
Verblendschalen sind angezeigt, wenn ein Frontzahn im sichtbaren Bereich
nicht mehr den ästhetischen Ansprüchen genügt, z.B. durch
ausgedehnte Füllungen, Veränderungen in der Struktur des Schmelzes
oder durch Verfärbungen. Der Zahn wird nur im sichtbaren Bereich im
Schmelz präpariert. Dafür muss lediglich eine hauchdünne
Schmelzschicht abgetragen. Nach der Präparation wird ein Abdruck genommen,
der anschliessend ins zahntechnischen Labor geht. Dort gestaltet der Zahntechniker
nach der Modellherstellung die Verblendschale individuell und in der gewünschten
Zahnfarbe aus Keramik. Diese etwa 0,5 mm dünnen Schale wird mit einem
speziellen Kunststoff auf den Zahn geklebt (Adhäsivtechnik unter Anwendung
eines Spanngummis).
Aufgrund der Lichtdurchläsigkeit und der exakten Anpassung an die Zahnfarbe
sind die Verblendschalen vom natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden
- eine unsichtbare und gleichzeitig Zahnsubstanz schonende „Maske“
für den Zahn.